12. Treffen der Nationalpark-Partner lockt an den JamelseeMüritz-Nationalpark-Partner

Besonders gut hatte es Petrus mit den Nationalpark-Partnern am 15. November 2016 wohl nicht gemeint. Denn pünktlich zu Beginn des jährlichen Treffens regnete es und der Wind pfiff eisig. Doch die hartgesottenen Gäste der Veranstaltung ließen sich ihre gemeinsame Wanderung nicht nehmen und umrundeten trotz der schlechten Witterungsbedingungen den Jamelsee. 

Zur Auswertung der Saison 2016 traf man sich dann in der „Räucherkate Am Hexenwäldchen“  in Blankenförde. Inhaber Uwe Fischer hatte Petrus zum Trotz für angenehme Temperaturen gesorgt. Etwa die Hälfte der mehr als 40 Nationalpark-Partner nutzte die Gelegenheit, sich miteinander auszutauschen, Ideen zu schmieden oder aber Probleme anzugehen. Martin Kaiser vom Nationalparkamt Müritz gab zunächst einen Rückblick auf die vergangene Saison. Besonders hitzig wurde die Debatte um ein zu errichtendes Rettungspunktesystem im Müritz-Nationalpark. Unter der Fragestellung „Ich brauche Hilfe und bin im Wald-nur wo?“ wurde das Für und Wider eines möglichen Nummerierungssystems diskutiert.Die teilweise sehr schlechte oder nicht vorhandene Funknetzabdeckung wurde dabei heftig kritisiert.

Auch die Frage, ob das vorhandene Visitenkartensystem als Werbemittel für Gäste nicht bereits „überholt“ sei und durch eine gemeinsame Publikation aller Partner ersetzt werden solle wurde intensiv diskutiert. Man einigte sich darauf, alle Partner im Nachgang zu diesem Thema zu befragen und mehrheitlich entscheiden zu lassen.

Ein weiterer Punkt auf der Agenda war die Auswertung des Jahres 2016 aus Sicht des Tourismusverbandes Mecklenburgische Seenplatte (TVMSE). Robert Neidel vom Tourismusverband erläuterte in seinem Vortrag sehr anschaulich die Aktivitäten des TVMSE, Besucherzahlen auf den Internettauftritten und technische Neuerungen. Besonders positiv stellte sich die Übernahme der Seite der Müritz-Nationalpark-Partner  www.mueritz-nationalpark-partner.de durch den Tourismusverband dar. Die Versammlungs-Mitglieder wurden aufgefordert, ihre Veranstaltungen und Aktivitäten stärker in das Onlinesystem einzubringen, um die Region für Gäste noch attraktiver zu machen und Veranstaltungen noch erfolgreicher zu bewerben.