Open-Air-Semester im Müritz-Nationalpark gestartetMüritz-Nationalpark-Partner

Am 27. September hatten sich die drei und der Sachgebietsleiter Umweltbildung im Nationalparkamt, Hendrik Fulda, in der Neustrelitzer Filiale zu einem Begrüßungsgespräch getroffen. Das von der Commerzbank seit 1997 finanzierte Umweltpraktikum bietet Fachstudierenden im Umweltbereich 3- bis 5-monatige Einblicke in den Berufsalltag des Nationalparkamtes Müritz – eine Win-Win-Situation für alle Seiten, die auch 2019 fortgeführt wird.

Berufspraxis im Müritz-Nationalpark

Was sie nach dem Studium machen möchten, war eines der ersten Fragen von Knut Heineken, der sich selber sehr für die Natur interessiert und sich für das Umweltpraktikum stark macht. Alena Maidel (22) aus einem kleinen schwäbischen Dorf an der Grenze zwischen Bayern und Baden-Württemberg studiert derzeit Biologie mit Schwerpunkt Ökologie an der Universität in Ulm. Sie würde gerne nach ihrem Abschluss im Ausland arbeiten und ist begeistert, praktische Einblicke in die Umweltbildung (Jugendwaldheim Steinmühle) im Müritz-Nationalpark zu erhalten. Lars de Wilde (21) aus Rostock, der an der Hochschule Neubrandenburg Naturschutz- und Landnutzungsplanung studiert, möchte wenn möglich in Mecklenburg-Vorpommern bleiben und hier seinen Beitrag zum Natur- und Umweltschutz leisten. Er unterstützt im Sachgebiet Öffentlichkeitsarbeit die interne und externe Kommunikation des Amtes. Dass das Umweltpraktikum im Nationalparkamt Müritz Spaß macht, neue Einblicke und gute Gedanken bringt, ist beiden anzusehen. So hat beispielsweise Alena Maidel schon Führungen für Kinder und Erwachsene im UNESCO-Weltnaturerbe Buchenwälder Serrrahn durchgeführt, Lars de Wilde das Schaufenster der Neustrelitzer Touristinformation für den September und Oktober gestaltet. Auch andere Fachabteilungen stehen den beiden Umweltpraktikanten offen, so Hendrik Fulda, Sachgebietsleiter Umweltbildung im Nationalparkamt. Einmal mit dem Ranger auf Gebietskontrolle sein oder mit den Fachexperten für Wildtiermonitoring Flächen zu kartieren, ist auch ein wichtiger Baustein des Praktikums. „Die Umweltpraktikanten der Commerzbank sind eine große Berreicherung im Amt, bringen frischen Wind und viel Interesse mit. Ihnen unsere Arbeitsweise zu zeigen und ihre Anregungen zu integrieren, macht es zu einer Win-Win-Situation.“, führt Hendrik Fulda weiter aus. Knut Heineken ist es wichtig, dass das Umweltpraktikum Perspektiven für die Zukunft aufzeigt, die nachhaltige Entwicklung zu fördern. Leitende Positionen hätten eine besondere Verantwortung, Mensch und Natur stärker in Einklang zu bringen. Alle sind überzeugt, dass das Umweltpraktikum der Commerzbank einen wichtigen Beitrag dazu leistet. So freut es Knut Heineken besonders, zwei Taschen den beiden Studierenden für die Praktikumszeit zu überreichen. 

Umweltpraktikum der Commerzbank

Die Commerzbank fördert seit 1997 im Müritz-Nationalpark und 1990 bundesweit Praktika für die Umwelt in Nationalen Naturlandschaften. Ziel ist die Sensibilisierung von Studierenden für nachhaltige Entwicklung und das Aufzeigen beruflicher Perspektiven im Natur- und Umweltschutz. Neben dem Müritz-Nationalpark sind 8 UNESCO-Biosphärenreservate, 6 Naturparks und 12 weitere Nationalparks Partner dieser Initiative. Die Commerzbank finanziert und organisiert das mind. 3-monatige Praktikum gemeinsam mit den vor Ort zuständigen Ämtern, die Schutzgebiete übernehmen die fachliche Betreuung und die Praktikanten tragen tatkräftig zum Umwelt- und Naturschutz bei. Auch 2019 werden zwei Stellen im Nationalparkamt Müritz angeboten, auf die Studierende sich bei Interesse ab dem 29. Oktober online unter https://www.umweltpraktikum.com/praktikumsstellen/nationalparks/mueritz-... bewerben können.